Das Herbarium Haussknecht (JE)

Das Herbarium Haussknecht (JE) umfasst neben der eigentlichen Sammlung getrockneter Pflanzen und anderer Pflanzenpräparate eine bedeutende botanische Spezialbibliothek und ein Archiv zur Geschichte der Botanik.

Direktor: Prof. Dr. Frank H. Hellwig
Geschäftsführender Kustos: Dr. Jörn Hentschel

Neuigkeiten, Termine, Ankündigungen

DFG-Projekt zu Haussknecht-Reisetagebüchern gestartet

Orient-Tagebücher Haussknecht_hp

Am Herbarium Haussknecht werden in den kommenden drei Jahren, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Orient-Reisetagebücher des Gründers des Herbariums Carl Haussknecht Untersuchungsgegenstand sein. Die Tagebücher entstanden auf zwei Reisen, 1865 und 1866-1869, in das Osmanische Reich und Persien, umfassen rund 1000 Seiten und enthalten neben ausführlichen botanischen Notizen auch Informationen zu verschiedenen anderen Disziplinen. Gemeinsam mit Projektpartnern an den Universitäten Halle/Wittenberg und Marburg, sowie an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena wird eine digitale Edition erstellt. Zeitgleich erfolgt auch die Verknüpfung der mitgebrachten Objekte mit den Tagebucheinträgen – Haussknechts Reisen können dann umfassend virtuell nachverfolgt werden.

Weiterführende Informationen:
http://www.spezbot.uni-jena.de/herbarium/sammlung/haussknechts-travel-diaries/

 

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Brasilianische Gastwissenschaftlerin mit Fokus auf Plagiochila

Aline_hp

Die Ph.D.-Studentin Aline Matos de Souza von der Universidade Estadual de Feira de Santana in Bahia (Brasilien) untersucht im Rahmen ihres dreimonatigen vom DAAD unterstützten Forschungsaufenthaltes am Herbarium Haussknecht Herbarbelege neotropischer Vertreter der artenreichen Lebermoosgattung Plagiochila. Hierfür stehen ihr insbesondere die umfangreichen Aufsammlungen von Theodor Herzog, Riclef Grolle und Alfons Schäfer-Verwimp zur Verfügung.

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Moossammlung ex HAL

Am 21. Februar 2017 übernahm das Herbarium Haussknecht einen Teil der Moossammlung des Herbariums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HAL), darunter die vor allem floristisch bedeutsame Sammlung von Karl Koppe (1890–1979), dem älteren Bruder von Fritz Koppe (1896–1981). Wir möchten uns bei den Mitarbeitern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für deren tatkräftige Unterstützung bei der Organisation des Umzugs bedanken. Wir haben großen Respekt vor dem Entschluss unserer Hallenser Kollegen, diesen Sammlungsteil an das Herbarium Haussknecht abzugeben, sind dafür sehr dankbar und werden die Belege sukzessive in unsere Generalsammlung einordnen und somit für Forschungsvorhaben zugänglich machen.

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Besucherinformation

Das Herbarium Haussknecht ist eine nicht öffentliche, sondern nur für den wissenschaftlichen Gebrauch zugängliche museale Einrichtung. Um die Bereitstellung des gewünschten Materials gewährleisten zu können, ist eine Anmeldung zwei Wochen im Voraus unbedingt erforderlich.

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Kulturgutschutzgesetz – KGSG

Das Herbarium Haussknecht erhielt am 2. Februar 2017 von der Staatskanzlei des Freistaates Thüringen nach § 25 KGSG und nach VO (EG) Nr. 116/2009 eine allgemeine offene Genehmigung zur vorübergehenden Ausfuhr von nationalem Kulturgut (Leihverkehr).

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